Ungewöhnliche Transporte...

... erfordern aussergewöhnliche Vorsicht.

Die Aufgabenstellung in diesem Fall war, ein vormontiertes Klimagerät für eine neue Klimaanlage für Büroräume im Keller eines alten Gebäudes aufzustellen. Die letzten Meter dieses Transports waren die schwierigsten - über eine schmale und gewundene Kellerstiege musste das Gerät getragen werden. Wenige Stufen vor dem Ende der Stiege ist das Klimagerät den Händen der Träger entglitten und zu Boden gestürzt. Glücklicherweise ist niemand dabei verletzt worden, aber das kopflastige Gerät stürzte auf die beiden Kompressoren.

Aufgrund der äusserlich beschädigten Kompressoren wurde ein Totalschaden reklamiert. Die Schadensaufnahme ergab, dass ein Teil der Verrohrung, die Anschlüsse der Kompressoren sowie der Rahmen jedenfalls erneuert werden mussten. Ein Leck oder ein Austritt von Kühlmittel konnte jedoch nicht festgestellt werden. Um den kostspieligen Austausch der Kompressoren zu vermeiden, wurde vereinbart, nach der Reparatur eine Funktions- und Dichtheitsprüfung zu machen. Dazu musste das Kühlmittel abgelassen werden und die Anlage neu befüllt werden.

Die Prüfung nach der Reparatur verlief erfolgreich, sodass entschieden wurde, die bestehenden Kompressoren, obwohl sie leicht verbeult waren, zu belassen. Dieser optische Mangel sollte an dem verborgenen Aufstellungsort keine Rolle spielen...
Durch die gewählte Vorgangsweise konnte der Schadenaufwand auf weniger als ein Viertel gegenüber der ursprünglich erwarteten Summe reduziert werden.