Sommerfreuden...

... mit bitterem Nachgeschmack
Spätestens mit Beginn der Sommerferien sind alle Motor- und Segelyachten auf Seen, Flüssen und an den Küsten wieder in Betrieb. Die verschiedensten Sportarten werden mit diesen Fahrzeugen ausgeübt, manche davon auch in Form von Rennen oder Regatten. Beim genussvollen Cruisen in der Freizeit oder beim angespannten Tempobolzen im Wettrennen - oftmals bleibt die Aufmerksamkeit für die Gefahren und Tücken auf den Wasserwegen auf der Strecke. Beschädigungen des Antriebs sind noch die harmloseste Konsequenz...
Die äusserlichen Schadenbilder ähneln einander, ob nun Niedrigwasser oder das Verlassen der Fahrrinne oder auch Treibgut (zum Beispiel nach starken Regenfällen oder Gewittern) der Auslöser ist. Besonders gefährlich wird es immer dann, wenn die Fahrzeuge infolge einer Beschädigung des Antriebs nurmehr schwer manövrierbar sind, insbesondere auf Flüssen, die auch von der gewerblichen Personen- und Güterschiffahrt genutzt werden.
Bei der Schadenanalyse prüfen wir immer gemeinsam mit den Spezialisten der jeweiligen Werft das Ausmass der Beschädigung. Je nach Bauart des Antriebs wird dabei schrittweise von aussen nach innen vorgegangen: Der Untersuchung der Schraube folgt die Prüfung von Welle bzw. Triebunter- und oberteil. Die akustische und optische Prüfung kann im Bedarfsfall durch eine genaue Vermessung ergänzt werden. Eine möglichst kostenschonende Reparatur oder der Austausch von Teilen oder auch kompletten Antrieben erfolgen je nach Grad der Beschädigung sowie im Hinblick von Alter und Zeitwert des Fahrzeugs.